Familie Freude

Wie lange lebt ihr schon im Inselviertel?
Seit über 30 Jahren wohnen wir im Inselviertel.

Was macht das Inselviertel für euch aus, was gefällt euch am Inselviertel?
Unsere Kinder sind hier aufgewachsen. Wir lieben es, hier zu wohnen. Die Nähe zu Schulen, Kitas, Musikschule, Bäcker, Apotheke und zur Fußgängerzone ist fantastisch, alles ist mit dem Rad schnell erreichbar. In entgegengesetzter Richtung sind wir ruckzuck in der Naherholung Bührener Tannen.
Hier gibt es die besten Nachbarn, die man sich wünschen kann. Alle legen Wert auf naturnahe Gärten. Wir genießen das „Moin“, man kennt und grüßt sich und ist da, wenn Hilfe gebraucht wird.
Unsere Kinder kommen gerne zu Besuch, genießen den Garten und den Platz und bleiben auch deshalb gerne mal länger.

Was gefällt euch nicht/was hättet ihr gerne anders?

Wir machen uns große Sorgen, was mit den Häusern in unserem Viertel passiert, wenn diese aus Altersgründen verkauft werden.
Wird aus einem stadtnahen Idyll eine großflächig versiegelte Betonwüste?
Wird die Inselstraße noch mehr zur Durchfahrtsstraße?

Wie hättet Ihr gern – angesichts drohender Verdichtungen – die Weiterentwicklung des Viertels?
Wohnraum ist ein knappes Gut. Eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Grundstücksflächen ist auch unter ökologischen Gesichtspunkten sehr sinnvoll. Allerdings sollte es aus unserer Sicht sowohl jungen Familien möglich sein, hier neu Fuß zu fassen, sowie es auch Investoren möglich sein sollte, optisch ansprechender in geeigneten Bereichen zu bauen. Eine zentrale Steuerung durch einen Bebauungsplan halten wir dazu für notwendig. Kinder sollten insbesondere bei der Verkehrsplanung berücksichtigt werden. Autos dürfen aus unserer Sicht im öffentlichen Raum nicht dominieren oder gar bevorzugt werden.